Brasilianische Zigarillos

Zigarillos aus Brasilien – Ausdrucksstarke Aromen und exotische Würze

Zigarillos, deren Tabak aus Brasilien stammt, zeichnen sich durch kräftige, würzige Aromen und einen vollmundigen Rauch aus. John Aylesbury beschreibt brasilianische Cigarillos als „rassig-aromatisch im Geschmack, würzig im Aroma“. Typisch sind dabei dunkle Bahia-Deckblätter (z.B. Mata Fina) und ausgewählte Einlagetabake, die den Rauch geschmacksvoll abrunden. So wird etwa das Mata-Fina-Deckblatt als sonnengereifter Tabak mit intensivem Geschmack beschrieben: Es liefert dunkles, mittleres Raucharoma mit natürlicher Süße und einem ausgeprägten erdigen Duft.

 

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Geschichte des Tabakanbaus in Brasilien

Der brasilianische Tabakanbau hat eine jahrhundertealte Tradition. Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts wurde in Bahia ein erstes Tabak-Verkaufsgebäude errichtet. In dieser Zeit begannen Kolonialherren und später Unternehmer, den fruchtbaren Boden Brasiliens für den Anbau hochwertiger Tabakblätter zu nutzen. Berühmt ist vor allem die Region Recôncavo im Bundesstaat Bahia – sie war das erste landwirtschaftlich erschlossene Tabakgebiet Brasiliens. Dort werden die Pflanzen traditionell am ganzen Stängel geerntet und getrocknet, was dem Tabak eine besonders würzige Note verleiht. Im 19. Jahrhundert gründeten Auswanderer wie der Deutsche Gerhard Dannemann 1872 in São Félix (Bahia) eine Zigarrenmanufaktur und etablierten Brasilien als Produzentenland für Tabakwaren. So wurde Brasiliens Tabakkultur weltweit bekannt, und selbst heute wird in Recôncavo ein Tabak mit einem „dunklen und würzigen, aber dennoch milden Aroma“ mit typischer brasilianischer Süße angebaut.

Anbaugebiete und Tabaksorten

Brasilianische Zigarrentabake stammen überwiegend aus dem Bundesstaat Bahia an der Atlantikküste. Zwei wichtige Regionen sind Recôncavo und Arapiraca. Beide Tabake vereinen viel Körper mit angenehmer Milde. In Recôncavo wird die gesamte Pflanze geerntet und getrocknet, was zu sehr würzigen Tabaken führt. Hier wächst das berühmte Mata Fina-Deckblatt – die bekannteste brasilianische Zigarrentabak-Vanität. Es entwickelt in der Sonne ein dunkles, geschmeidiges Blatt, das beim Fermentieren kräftige, süßliche Aromen ausbildet. Die im nördlichen Teil des Recôncavo gelegene Mata-Fina-Varietät heißt Mata Norte. In der Arapiraca-Region (ebenfalls Bahia) sind die Bedingungen etwas anders: Die Tabake hier sind etwas milder und weniger würzig als die aus Recôncavo.

Recôncavo (Bahia) – Mata Fina

Recôncavo Baiano ist das Herz des brasilianischen Zigarrentabaks. Das Klima und die traditionelle Vollpflückung fördern einen intensiven Aromaaufbau. Das hier beheimatete Mata Fina-Deckblatt gilt als hochwertiges Tabakblatt mit komplexem Aroma. In der Mata-Fina-Region erzeugt man zudem etwas mildere, dunkelbraune Blätter („Cubra“ genannt), die ebenfalls als Umblatt oder Deckblatt Verwendung finden. Charakteristisch ist allgemein, dass Recôncavo-Tabak „dunkel und würzig, aber dennoch von mildem Aroma mit typisch brasilianischer Süße“ ist.

Arapiraca (Bahia)

Arapiraca liegt östlich des Recôncavo und ist ein weiteres klassisches Anbaugebiet. Hier werden die Blätter ähnlich geerntet wie anderswo (Einzelblatt-Pflückung), und die Tabake sind insgesamt etwas milder als im Recôncavo. Die Aromen reichen von erdig-herb bis sanft pflanzlich, je nach Sorte (unter anderem wird hier die Varietät Cubra angebaut). Insgesamt tragen Arapiraca-Tabake zu einem ausgewogenen Rauchbild bei, das weniger dominant-gewürzt ist als reiner Recôncavo-Tabak.

Besondere Merkmale brasilianischer Zigarillos

Aromenprofil: Brasilianische Zigarillos zeichnen sich durch ein reichhaltiges, teilweise erdiges Geschmacksspektrum aus, oft mit einer dezenten Süße. Das Mata-Fina-Deckblatt beispielsweise sorgt für einen sanften, aber vollen Rauch mit natürlicher Süße und erdiger Note. Zugleich bringen Würzmischungen aus verschiedenen Ursprungsregionen (z.B. Kuba/Havanna- und Java-Tabake) Komplexität in die Mischung. John Aylesbury hebt hervor, dass Brasil-Cigarillos „vollmundigen Rauch, würziges Aroma und die natürliche Schönheit des Auftritts der Brasil“ bieten. Dank solcher Kombinationen sind brasilianische Zigarillos sowohl bei Einsteigern wie bei Kennern beliebt: Sie verbinden mild-süßliche Nuancen mit einem würzig-aromatischen Körper (laut Kennern ein „rassig-aromatischer“ Genuss).

Deckblatt und Schnitt: Üblicherweise kommen Bahia-Deckblätter (Mata Fina oder Cubra) zum Einsatz. Diese meist sonnengetrockneten, dicken Blätter verleihen dem Zigarillo ein sattes Aussehen und verbessern die gleichmäßige Verbrennung. Die Füllung (Shortfiller) enthält neben brasilianischem Tabak häufig auch kubanischen oder dominikanischen Tabak und Java-Umblatt, was die Komplexität erhöht. Insgesamt sind brasilianische Zigarillos dafür bekannt, sehr gleichmäßig zu brennen, was das Raucherlebnis angenehm macht.

Bekannte brasilianische Zigarillosmarken

John Aylesbury (Los Finos Brasil)

Die Marke John Aylesbury (Dänemark/Deutschland) bietet mit der Los Finos Brasil-Serie exklusive Zigarillos auf Basis brasilianischer Tabake an. Nach Herstellerangaben kombiniert Los Finos Brasil sorgfältig Tabake aus Havanna, Brasilien, Java und Santo Domingo mit einem hochwertigen brasilianischen Deckblatt. Durch diese Mischung und die präzise Verarbeitung brennen die Shortfiller-Zigarillos gleichmäßig und betonen den typischen „Brasilianer“-Charakter.

Pipehouse und brasilianische Zigarillos

Auch im Pipehouse-Sortiment finden sich brasilianische Zigarillos. Ein Beispiel ist der Los Finos 510 Brasil: In dessen Produktdaten wird ein brasilianisches Deckblatt und eine Einlage aus Tabaken aus Brasilien, Havanna und Java angegeben. Dies unterstreicht, dass Pipehouse beim Einkauf dieser Zigarrenmarken auf authentisch brasilianische Herkunft setzt. Som i t bietet Pipehouse Zigarillos an, die mit original brasilianischem Tabak gerollt sind und somit das volle Aroma Brasiliens zeigen.