Markengeschichte und Entwicklungsstationen
Im Jahr 1865 eröffnete das Geschäft der Brüder Kapp in Dublin, wenig später trat Charles Peterson als Partner ein. Im Jahr 1890 wurde das berühmte „Peterson System“-Pfeifendesign eingeführt, welches Rauchkomfort durch ein Feuchtigkeits-Reservoir förderte. Der Markenname Peterson wurde weltweit bekannt. Auch im Bereich Tabak rückte die Marke mit eigenen Blends in den Fokus. Im Jahr 2018 wurde der Pfeifentabak-Bereich von Peterson durch die Scandinavian Tobacco Group übernommen.
Blendphilosophie, Stilistik und Sortimentsschwerpunkte
Peterson Pfeifentabake zeichnen sich durch klassische Stilrichtungen aus, die Blattqualität, Schnittarten und Stilprofil vereinen. Die Mischungsschwerpunkte umfassen:
- Virginia- und Burley-Blends mit Fokus auf Süße, Rauchbarkeit und Alltags-Tauglichkeit.
- Englisch-geprägte Mixtures gelegentlich mit Orient- oder Latakia-Akzenten, für mehr Würze und Tiefe.
- Aromatisierte Varianten, die die Blattstruktur ergänzen, ohne sie zu überlagern – typisches Merkmal: gepflegte Raumnote und zugänglicher Einstieg.
Blattbestandteile und Schnittarten
- Virginia – häufig Basisblatt: natürliche Süße, Reifepotenzial.
- Burley – ergänzt Körper, trägt Stabilität und Rauchvolumen.
- Black Cavendish oder aromatisierte Cavendish-Komponenten – bei Variationen mit Aromabeigabe.
- Orient/Latakia – vereinzelt aktiviert bei englisch-orientierten Mixtures.
Schnittarten reichen von Ribbon/Loose Cut über klassische Mixture bis hin zu Flake oder Ready Rubbed-Varianten – je nach Produktlinie. So wird sowohl Alltagsrauchern als auch qualitätsbewussten Kennern eine Wahl geboten.
Markt- und Fachhandelspositionierung
Als Marke mit historischer Herkunft und internationalem Vertrieb bietet Peterson of Dublin einen starken Platz im Pfeifentabak-Markt. Für Fachhändler wie Pipe House bedeutet dies: eine Marke mit hoher Bekanntheit, starker Historie und guter Beratungsbasis. Im Sortiment lassen sich klassische Mixtures, aromatisierte Optionen und stilistische Varianten platzieren, die Kunden mit Anspruch an Blattqualität und Markenqualität bedienen.
Peterson of Dublin bei Pipe House: acht Mischungen
Alle kommen in der 50-g-Dose.
- Standard Mixture – Virginia, Latakia, Orient. Rauchig-würzig, mittelkräftig
- Mixture 965 – Virginia, Black Cavendish, Latakia, Orient. Creme, Walnuss, Lakritz; kräftig
- Flake – reine Virginia, als Flake gepresst. Creme, Heu, erdig
- Early Morning Pipe – Latakia, Orient, Virginia. Gewürze und Creme; kräftig
- Nightcap – Latakia, Perique, Orient. Rauch und Pfeffer, naturbelassen
- Navy Rolls – Perique und Virginia als Curly Cut
- Virginia 3 Years Cask Aged – Black Cavendish und Virginia, mit Vanille und Honig
- English 3 Years Cask Aged – Virginia, Black Cavendish, Perique, mit Rauch- und Whiskynoten
Welche Sorten aktuell lieferbar sind, zeigt die Produktliste auf dieser Seite.
Die englische Handschrift
- Latakia in vier Sorten – der geräucherte Orienttabak, der englischen Mischungen ihren typisch rauchig-ledrigen Charakter gibt.
- Orient in vier Sorten – würzig, leicht säuerlich, das Bindeglied zwischen Latakia und Virginia.
- Perique in drei Sorten – pfeffrig-fruchtig, bringt Tiefe in Virginia-Mischungen.
- Keine milde Sorte im Sortiment. Sechs Mischungen liegen im mittleren Bereich, zwei sind als kräftig eingestuft. Peterson ist damit die kräftigste Tabakmarke, die wir führen.
Welche Sorte zum Einstieg in englische Mischungen?
- Standard Mixture ist die zurückhaltendste der Latakia-Sorten und der naheliegende erste Schritt.
- Flake ist die einzige reine Virginia im Sortiment – ohne Rauchnote, für alle, die den Umstieg schrittweise angehen wollen.
- Early Morning Pipe und Mixture 965 sind die klassischen Vertreter der Marke, aber deutlich fordernder.
- Nightcap ist, wie der Name sagt, für den Tagesabschluss gedacht – die intensivste Kombination aus Latakia, Perique und Orient.
Ein Hinweis: Latakia-Mischungen brauchen eine eigene Pfeife. Der Rauchgeschmack setzt sich in der Kammer fest und überträgt sich auf jede weitere Füllung. Was die einzelnen Tabaksorten beitragen, erklärt unser Beitrag zu den Pfeifentabak-Sorten.
Flake und Curly Cut verarbeiten
- Flake – die gepresste Scheibe entweder zwischen den Handflächen reiben und locker stopfen oder gefaltet aufrecht in die Kammer stecken. Letzteres brennt langsamer und kühler.
- Curly Cut (Navy Rolls) – aufgerollte Scheiben, die wie ein Flake behandelt werden. Sie brennen besonders gleichmäßig, verlangen aber Geduld beim Anzünden.
- Beide Schnittarten sind trockener als Mixtures und eignen sich deshalb für lange Sitzungen.
Passende Pfeifen und Alternativen
Zu englischen Mischungen passt eine englische oder schottische Pfeife. Vergleichbare Mischungen im Sortiment kommen von Rattray’s, Samuel Gawith und Robert McConnell. Wer es milder mag, findet die Gegenrichtung unter Aromatische Pfeifentabake; das gesamte Angebot steht unter Pfeifentabak.
Pipe House über Peterson of Dublin Pfeifentabak
Wir bei Pipe House führen Peterson of Dublin Pfeifentabak als Marke mit Geschichte, Stil und Qualität: Irisch-gegründet, im Premium-Segment etabliert, mit breit aufgestelltem Blatt- und Schnittangebot. Ob klassisch leicht, aromatisch zugänglich oder englisch geprägt – Peterson ergänzt unser Sortiment mit einer Referenzmarke für Kenner und Einsteiger gleichermaßen.