Was ist eine durchgebrannte Pfeife?
Von einer durchgebrannten Pfeife spricht man, wenn sich die Glut an einer Stelle durch die Kopfwand gefressen hat. Außen zeigt sich eine dunkle, verkohlte Stelle, im schlimmsten Fall ein Loch. Meist ist die Pfeife dann nicht mehr sinnvoll zu retten.
Wie es dazu kommt
- Zu heißes Rauchen: Dauerhaft hohe Temperaturen setzen dem Holz zu.
- Hotspot: Die Glut liegt immer an derselben Stelle, etwa durch einseitiges Anzünden.
- Keine Kohlekruste: Eine neue Pfeife ohne Schutzschicht ist empfindlicher, siehe Was ist ein Einbrennen bei Pfeifen?
- Holzfehler: Einschlüsse oder Risse im Holz können eine Schwachstelle bilden.
Die Warnzeichen
Eine Stelle am Kopf wird deutlich heißer als der Rest, außen dunkelt das Holz nach, innen zeigen sich tiefe Risse in der Kohlekruste oder eine weiche, verkohlte Stelle. Dann sollten Sie die Pfeife ruhen lassen und genau prüfen.
So verhindern Sie einen Durchbrand
Ruhig rauchen, gleichmäßig anzünden und die Kohlekruste in einer gesunden Stärke halten, siehe Wie dick sollte die Kohlekruste sein? Als Faustregel gilt: Der Kopf sollte sich warm anfühlen, aber immer noch angenehm in der Hand liegen. Mehr dazu unter Wie heiß darf eine Pfeife werden?
Pipe House über Pfeifen
Ersatz finden Sie unter Pfeifen.