Wie heiß darf eine Pfeife beim Rauchen werden?
Eine Pfeife darf beim Rauchen warm werden, aber nie so heiß, dass Sie den Kopf nicht mehr bequem in der Hand halten können. Diese einfache Handprobe ist der zuverlässigste Maßstab.
Die Handprobe
Umschließen Sie den Pfeifenkopf mit der Hand. Fühlt er sich angenehm warm an, ist alles in Ordnung. Müssen Sie nach wenigen Sekunden loslassen, ist die Glut zu heiß. Dann die Pfeife kurz absetzen und abkühlen lassen.
Warum zu viel Hitze schadet
- Geschmack: Heißer Rauch schmeckt scharf und bitter und führt zu Zungenbrand, siehe Wie vermeidet man Zungenbrand?
- Holz: Dauerhafte Hitze setzt dem Bruyère zu und kann im Extremfall zum Durchbrand führen, siehe Was ist eine durchgebrannte Pfeife?
- Feuchtigkeit: Heißes Rauchen erzeugt mehr Kondensat.
So steuern Sie die Temperatur
Die Temperatur bestimmt fast allein Ihr Zug. Sanfte Züge in größeren Abständen halten die Glut niedrig. Ein gleichmäßig gestopfter, gut angetrockneter Tabak brennt ruhiger. Dickwandige Pfeifen und längere Formen bleiben zudem kühler in der Hand, siehe Welche Pfeifenform raucht sich am kühlsten?
Und bei Meerschaum?
Meerschaum ist sehr hitzebeständig, zu heißes Rauchen führt aber zu fleckiger Färbung. Die Handprobe gilt deshalb auch hier.
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