Was tun, wenn Pfeifentabak zu trocken geworden ist?
Zu trockener Pfeifentabak lässt sich an mehreren Merkmalen erkennen: Er bröckelt beim Anfassen, brennt zu schnell und heiß durch und entwickelt einen scharfen, bitteren Rauch. Aromatisierte Mischungen verlieren bei Austrocknung zusätzlich ihr Aromaprofil, das sich auch durch Rückbefeuchtung nicht vollständig wiederherstellen lässt. Naturbelassene Tabake wie Virginia oder Burley reagieren besser auf eine Rückbefeuchtung. Die einfachste Methode ist, den Tabak in einem verschlossenen Tabakbeutel zusammen mit einem kleinen, leicht befeuchteten Stück Apfelschale oder einem Befeuchtungsstein für 24 bis 48 Stunden ruhen zu lassen, ohne dass das Befeuchtungsmittel direkten Kontakt mit dem Tabak hat. Danach sollte der Tabak kurz kontrolliert werden: Er sollte sich geschmeidig anfühlen, ohne zu klumpen oder Feuchtigkeit abzugeben. Zu stark befeuchteter Tabak lässt sich vor dem Stopfen kurz offen liegenlassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.