Was tun, wenn Pfeifentabak zu trocken geworden ist?
Zu trockener Pfeifentabak bröselt beim Anfassen, brennt schnell und heiß durch und erzeugt einen scharfen, bitteren Rauch. Anders als bei Schimmel ist das reparabel – wenn man es langsam angeht.
Die schonende Methode
Ein Stück Küchenpapier leicht anfeuchten, gut ausdrücken, sodass es nur klamm ist, und in ein verschlossenes Gefäß zum Tabak legen – aber ohne direkten Kontakt, etwa auf einem kleinen Deckel. Alle paar Stunden prüfen. Je nach Ausgangszustand dauert es einen halben bis mehrere Tage.
Was Sie dabei vermeiden
- Direktes Besprühen mit Wasser: führt zu ungleichmäßiger Feuchte und begünstigt Schimmel.
- Obst- oder Gemüsestücke: Apfelscheiben und Ähnliches bringen Zucker und Keime ein – ein Klassiker unter den schlechten Tipps.
- Zu schnelles Befeuchten: Der Tabak wird außen klamm und bleibt innen trocken.
Wann der Punkt erreicht ist
Der Fingertest: Richtig eingestellter Tabak fühlt sich elastisch an, lässt sich zerreiben, ohne zu bröseln, und färbt dabei nicht ab. Eine zusammengedrückte Prise sollte wieder auseinanderfallen und nicht als Klumpen liegen bleiben.
Sorte macht den Unterschied
Naturbelassene Virginia- und Burley-Tabake erholen sich weitgehend vollständig. Bei aromatisierten Mischungen kommt die Feuchtigkeit zurück, das Aroma aber nur teilweise – die flüchtigen Bestandteile sind mit dem Wasser verdunstet. Das ist der Grund, warum aromatisierte Sorten zügiger geraucht werden sollten.
Damit es nicht wieder passiert
Angebrochene Dosen luftdicht verschließen, Tagesmengen in einen Tabakbeutel abfüllen und kühl lagern. Der umgekehrte Fall steht unter Was tun, wenn Pfeifentabak zu feucht gelagert wurde?
Das Sortiment steht unter Pfeifentabak.