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Wie stopft man eine Pfeife richtig?
Das richtige Stopfen ist die Grundvoraussetzung dafür, dass eine Pfeife gleichmäßig brennt und nicht ständig erlischt. Bewährt hat sich die sogenannte Drei-Finger-Methode, bei der die Brennkammer in drei Lagen befüllt wird:
- Erste Lage: Tabak locker einfüllen, bis die Kammer voll ist, dann mit dem Pfeifenstopfer sanft andrücken, sodass die Kammer etwa zur Hälfte gefüllt ist.
- Zweite Lage: Erneut locker auffüllen und etwas fester andrücken, bis die Kammer zu etwa drei Vierteln gefüllt ist.
- Dritte Lage: Kammer bis zum Rand auffüllen und mit festem, gleichmäßigem Druck andrücken. Der Tabak sollte nun leicht unter dem Rand abschließen.
Der Zugwiderstand ist das entscheidende Kontrollkriterium: Beim Ziehen durch das leere Mundstück sollte sich der Widerstand wie beim Saugen durch einen leicht verstopften Strohhalm anfühlen. Zu festes Stopfen blockiert den Luftstrom, zu lockerer Tabak brennt zu heiß und schnell durch. Feuchter Tabak lässt sich schwerer gleichmäßig stopfen und sollte vor dem Befüllen kurz offen gelagert werden.