Was tun, wenn Zigarillos zu trocken geworden sind?
Zu trockene Zigarillos lassen sich anfeuchten, aber der Erfolg ist begrenzter als bei Zigarren. Das liegt am Aufbau, nicht an der Methode.
Warum funktioniert die Rettung hier schlechter?
Zigarillos haben wenig Tabakmasse, und einfache Sorten tragen ein Deckblatt aus rekonstituiertem Tabak. Dieses Material nimmt Feuchtigkeit auf, gewinnt aber kein Aroma zurück. Bei Naturblattprodukten wie kubanischen Zigarillos stehen die Chancen deutlich besser.
Welcher Weg funktioniert?
Die Zigarillos in ihrer Originalpackung oder einer verschließbaren Dose lassen, ein Zwei-Wege-Befeuchterpad mit 65 bis 69 Prozent dazulegen, ohne direkten Kontakt, und zwei bis drei Wochen ruhen lassen. Zwischendurch nicht öffnen, das setzt den Prozess jedes Mal zurück.
Was sollten Sie nicht tun?
In den vollen Humidor legen: Zigarillos sind trockener gearbeitet und nehmen dort zu viel auf, dann ziehen sie schwer und gehen ständig aus. Ebenso wenig taugen feuchte Tücher oder Obst.
Was gilt bei aromatisierten Sorten?
Hier lohnt es meist nicht. Die aufgetragenen Aromen sind mit der Feuchtigkeit verdunstet und kommen nicht zurück. Was bleibt, ist ein neutraler Tabak, rauchbar, aber nicht das gekaufte Produkt.
Wann sollten Sie es sein lassen?
Wenn das Deckblatt bereits gerissen oder abgeplatzt ist. Dann zieht die Zigarre Nebenluft, und daran ändert Feuchtigkeit nichts.
Wie beugt man vor?
Verschlossene Packung, Zimmertemperatur, weg von Heizung und Sonne. Woran man den Zustand erkennt, steht unter Zigarillos zu trocken erkennen.
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Pipe House über Zigarillos
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