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Was tun, wenn Zigarren zu trocken geworden sind?
Zigarren, die zu trocken geworden sind, lassen sich in den meisten Fällen durch langsame Rückbefeuchtung im Humidor retten, sofern das Deckblatt noch intakt ist und nicht bereits gerissen oder gebrochen ist. Entscheidend ist dabei die Geschwindigkeit: Eine zu schnelle Wiederbefeuchtung dehnt die äußeren Tabaklagen schneller aus als die Einlage, was zum Aufplatzen des Deckblatts führen kann.
- Humidor auf 65 bis 68 Prozent Luftfeuchtigkeit einstellen, nicht höher.
- Zigarren einlegen und den Humidor zunächst nur halb befüllen, damit die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt wird.
- Erste Woche: Deckel täglich kurz öffnen, um eine zu rasche Feuchtigkeitsaufnahme zu bremsen.
- Nach zwei bis vier Wochen haben die Zigarren ihre Elastizität in der Regel zurückgewonnen und sind wieder rauchfertig.
Stark ausgetrocknete Zigarren, die beim Drücken knistern oder bereits Risse im Deckblatt zeigen, lassen sich nur eingeschränkt retten und werden aromatisch nie vollständig ihren ursprünglichen Zustand erreichen.