Welche Etikette gibt es beim Rauchen von Zigarren?
Zigarrenetikette ist kein Regelwerk, sondern gesammelte Praxis. Das meiste davon hat einen sachlichen Grund – und ein paar Punkte sind schlicht Rücksicht.
Am Umgang mit der Zigarre
- Nicht anfeuchten: Die Zigarre wird nicht in den Mund genommen wie eine Zigarette und nicht angeleckt. Der Speichel weicht die Kappe auf.
- Nicht ständig abklopfen: Die Asche darf zwei bis drei Zentimeter lang werden und schützt die Glut. Dann sanft im Aschenbecher abstreifen.
- Nicht ausdrücken: Eine Zigarre wird abgelegt und geht von allein aus. Ausdrücken erzeugt kalten, beißenden Rauch im Raum.
- Nicht die Banderole zur Schau stellen: Ob sie dranbleibt, ist Geschmackssache – ein Statement sollte es nicht sein.
Gegenüber anderen
Fragen, bevor man anzündet, und drinnen nur rauchen, wo es ausdrücklich vorgesehen ist. Eine Zigarre riecht eine Stunde lang intensiv – das ist für Nichtraucher etwas anderes als eine Zigarette.
Beim Anzünden für andere
Man zündet die Zigarre eines anderen nicht an, anders als bei der Zigarette. Man reicht das Feuerzeug.
Am Tisch
Zigarre nach dem Essen, nicht dazwischen. Und nicht über dem Teller ablegen – Asche und Speisen vertragen sich nicht.
Was keine Regel ist
Wie weit man raucht, ob man die Banderole abnimmt, welches Getränk dazu passt. Das sind Vorlieben, keine Vorschriften – wer daraus eine Etikette macht, hat den Punkt verfehlt.
Das Handwerkszeug aus unserem Sortiment
Wer es dabei hat, muss sich nichts leihen.
- Zigarrenschneider Doppelklinge 25 mm: sauberer, gerader Schnitt.
- Jet Torch Zigarrenfeuerzeug: Jetflamme, unempfindlich gegen Wind.
- Zigarrenaschenbecher Keramik: breite Ablage für die Zigarre.
Pipe House über den guten Ton
Kurze Formate für die gesellige Runde stehen unter Zigarillos, das Sortiment unter Zigarren. Abgabe ausschließlich an Erwachsene.