Welche Zigarren gelten als die besten?
Die Frage nach der besten Zigarre lässt sich nicht beantworten, die nach objektiver Qualität schon. Vier Kriterien tragen, und keines davon heißt Marke.
Verarbeitung
Ein gleichmäßig gefülltes Deckblatt ohne harte oder weiche Stellen, eine sauber angelegte Kappe, keine sichtbaren Nähte oder Risse. Beim sanften Rollen zwischen den Fingern darf nichts knistern, und die Zigarre gibt leicht federnd nach.
Zugverhalten
Der Widerstand soll gleichmäßig sein – weder muss man saugen noch fällt der Rauch von selbst in den Mund. Ein zu schwerer Zug ist der häufigste Verarbeitungsfehler und verdirbt jede noch so gute Blendung.
Abbrand
Eine gerade, waagerechte Brandlinie ohne Nachzünden. Feste, hellgraue Asche, die ein gutes Stück hält, spricht für gleichmäßig verarbeiteten Tabak und saubere Lagerung.
Komplexität
Das eigentliche Qualitätsmerkmal: Verändert sich die Zigarre über ihre drei Drittel? Kommen Noten hinzu, treten andere zurück? Eine Zigarre, die von Anfang bis Ende gleich schmeckt, kann angenehm sein – ausgezeichnet ist sie nicht.
Warum Kuba als Maßstab gilt
Weil der Tabak aus der Vuelta Abajo in dieser Form nirgendwo sonst wächst und weil die Fertigung streng standardisiert ist. Das macht kubanische Zigarren zur Referenz – nicht automatisch zur besten Wahl für jeden Gaumen.
Was Qualität nicht ist
Der Preis. Ein hoher Preis bildet Seltenheit und Nachfrage ab, nicht zwangsläufig Verarbeitung. Auch im Einstiegsbereich gibt es tadellos gemachte Longfiller: Zigarren für rund 10 Euro.
Renommierte Zigarren aus unserem Sortiment
Klassiker aus Kuba und eine Exklusivität für La Casa del Habano.
- Cohiba Siglo III: kubanische Corona, Nuss, Frucht und Zeder.
- Montecristo Linea 1935 Dumas: Robusto aus der Premiumlinie von Montecristo.
- Trinidad Villa HS & LCDH: exklusiv für La Casa del Habano und Habanos Specialists.
Pipe House über Qualität
Eine Orientierung nach Erfahrungsstand gibt Welche Zigarren sind empfehlenswert? Das Sortiment steht unter Zigarren.