Welche Zigarren sind für Damen empfehlenswert?
Es gibt keine Zigarren für Frauen. Kein Hersteller blendet geschlechtsspezifisch, und es gibt keinen physiologischen Grund, warum es das geben sollte. „Damenzigarren” ist ein Marketingbegriff aus einer anderen Zeit.
Worauf es tatsächlich ankommt
Auf dieselben drei Dinge wie bei jedem Einstieg: Stärke, Format und Deckblatt. Wer damit arbeitet, findet die passende Zigarre – unabhängig davon, wer sie raucht.
Stärke
Mild bis mittelkräftig. Nikotin wirkt bei geringerem Körpergewicht schneller, und das gilt für alle. Eine kräftige nicaraguanische Zigarre auf leeren Magen ist für niemanden ein guter erster Versuch. Milde Blends findet man unter dominikanische Zigarren.
Format
Hier steckt das eigentliche Missverständnis: Schlanke, lange Formate wie Panatela oder Lancero gelten als „elegant”, sind aber die anspruchsvolleren. Das kleine Ringmaß konzentriert den Rauch und heizt schneller auf. Für den Einstieg ist ein kurzes, mittleres Format einfacher – Petit Corona oder Robusto.
Deckblatt
Helle Deckblätter, etwa Connecticut Shade, bringen cremige, milde Noten mit. Dunkle Maduro-Deckblätter sind süßer, aber auch schwerer.
Der einfachste Einstieg
Ein Zigarillo. Eine Viertelstunde statt einer Stunde, wenig Tabakmasse, geringes Risiko, dass es zu viel wird. Sumatra Zigarillos sind dafür der Klassiker; wer es süßlich mag, nimmt aromatisierte Zigarillos.
Und die Rauchtechnik?
Identisch: Rauch im Mundraum halten, nicht inhalieren, langsam ziehen. Wer nikotinempfindlich ist, raucht nicht auf leeren Magen und trinkt etwas Süßes dazu.
Pipe House über den Einstieg
Wir beraten nach Geschmack, nicht nach Klischee. Das Sortiment steht unter Zigarren.