Zigarren

Zigarren aus vier Herkunftsländern: Kuba, Dominikanische Republik, Nicaragua und Honduras. Nahezu durchgängig Longfiller, also aus ganzen Tabakblättern in Handarbeit gerollt.

Filtern Sie nach Format, Ringmaß, Stärke und Rauchdauer – oder lesen Sie unterhalb der Produktliste, welche Zigarre zu welchem Anlass passt.

Unsere Neuheiten

Chinchalero

Classic Robusto

Short Panetela
Länge
100
Ringmaß
33
Durchmesser
1
Konstruktion
Longfiller
Form
Rund
3,90 
Raices

Robusto John Aylesbury

Robusto
Länge
125
Ringmaß
50
Durchmesser
19,84
Konstruktion
Longfiller
Form
Rund
ab 8,70 
Raices

Toro John Aylesbury

Half Corona
Länge
152
Ringmaß
52
Durchmesser
20,64
Konstruktion
Longfiller
Form
Rund
ab 9,80 
Raices

Half Corona John Aylesbury

Half Corona
Länge
89
Ringmaß
44
Durchmesser
17,86
Konstruktion
Longfiller
Form
Rund
ab 5,90 
León Jimenes

Flavour Petit Corona Blond

Petit Corona
Länge
100
Ringmaß
35
Durchmesser
14.29
Konstruktion
Longfiller
Form
Rund
ab 5,40 
León Jimenes

Flavour Petit Corona Bee

Petit Corona
Länge
100
Ringmaß
35
Durchmesser
14.29
Konstruktion
Longfiller
Form
Rund
ab 5,40 
León Jimenes

Flavour Petit Corona Caribbean

Petit Corona
Länge
100
Ringmaß
35
Durchmesser
14.29
Konstruktion
Longfiller
Form
Rund
ab 5,40 
Punch

Princesas Edicion Limitada 2025 Edmundo

1
Edmundo
Länge
135
Ringmaß
52
Durchmesser
20.64
Konstruktion
Longfiller
Form
Rund
ab 55,00 

Bestseller

Santo Domingo

Corona

(0)
ab 6,70   (Ausverkauft)
Davidoff

Signature No. 2000

(0)
ab 17,80 
5
Partagas

Serie D No. 4

(0)
ab 21,60   (Ausverkauft)
Don Marco

Rivas

(0)
ab 5,20 
John Aylesbury

Valido Bundel Churchill

(0)
48,00 
Oscar Valladares

Villa Verde Toro

(0)
ab 10,50 
Joya de Nicaragua

Rosalones Autenticos 448 Petit Robusto

(0)
ab 6,20 
Punto de Confluencia

Robusto

(0)
ab 7,20 
Joya de Nicaragua

Rosalones Autenticos 460 Short Gordo

(0)
ab 7,70 
Joya de Nicaragua

Rosalones Autenticos 552 Robusto

(0)
ab 6,80 
Pipe House

Churchill

(0)
ab 7,20 
Umnum

Nicaragua Canonazo

(0)
ab 4,60 
Raices

Robusto John Aylesbury

(0)
ab 8,70 
Raices

Toro John Aylesbury

(0)
ab 9,80 
Raices

Half Corona John Aylesbury

(0)
ab 5,90 
Pipe House

Corona

(0)
ab 6,60 
Capitol

Swing

(0)
ab 8,80 
Don Marco

Masaya Robusto

(0)
ab 5,00 
Umnum

Nicaragua Jumbo

(0)
ab 5,20 
San Pedro Sula

Cabineta Robusto

(0)
ab 7,20 
Don Marco

Rivas

(0)
ab 5,20 
Santo Domingo

Candela Lonsdale

(0)
ab 8,00 

Back to Basics–woher kommt die Zigarre?

Der Beginn des Erfolgszuges der Zigarre ist in Südamerika zu verorten. Hier gehörte das Rauchen schon vor hunderten von Jahren für die dortigen Völker–gerade im Rahmen von Feierlichkeiten–zum Standard. Viele versuchten sogar, mit Hilfe der Zigarren Kontakt zu den Göttern herzustellen.  Spätestens seit der Kolonialzeit spielen Zigarren auch für die Menschen in Europa eine wichtige Rolle. Schnell war es möglich, sich auch hierzulande seinen Tabak in einschlägigen Geschäften zu kaufen. Damals galt Tabak allerdings als noch „besonderer“ als heute. Fast ausschließlich reiche Menschenkonnten es sich leisten,-meist in gehobener Runde–ihre Zigarren zu genießen. Ab dem 18.Jahrhundert begann man zunehmend, weniger auf den Export von Zigarren, sondern vielmehr auf die Eigenproduktion zu setzen. Der Tabak wurde nach wie vor aufgrund der optimalen klimatischen Verhältnisse in Südamerika angebaut. Zum fertigen Endprodukt wurde er dann jedoch zunächst in Spanien und dann auch in den Fabriken in anderen Ländern „zusammengesetzt“.

 

Wie ist eine Zigarre aufgebaut?

Zigarren bestehen aus einem fest gewickelten Deckblatt inklusive der charakteristischen Banderole, der Einlage und dem Umblatt. Mit der Einlage ist der jeweilige Tabak gemeint. Ob dieser aus kleineren Elementen oder Blättern besteht, ist von der jeweiligen Zigarrenart abhängig. Das Umblatt sorgt dafür, dass die Zigarre „inForm“ bleibt. Die Aufgabe des Deckblatts ist es dann, das komplette Konstrukt zu ummanteln.

 

Welche Faktoren entscheiden über den Geschmack einer Zigarre?

Durch welche geschmacklichen Charakteristika sich eine Zigarre auszeichnet, ist unter anderem von der Art des Tabakanbaus abhängig. Tabakblätter, die beispielsweise eher selten in den Kontakt mit der Sonne kommen, zeichnen sich durch eine vergleichsweise dünne Oberfläche aus. Sie werden besonders oft für das oben erwähnte Deckblatt genutzt. Die Blätter, die einen Großteil des Tages der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, werden hingegen für die Einlage genutzt.

Zudem ist das Geschmackserlebnis der Zigarre unter anderem auch von dem Teil der Pflanze abhängig, an der die jeweilige Tabakblattsorte wuchs. Hierbei gilt:

  • die Blätter, die im oberen Teil der Pflanze wuchsen, treten im Allgemeinen besonders intensiv und kräftig in Erscheinung.
  • die Tabakblätter, die dem mittleren Teil der Pflanze entstammen, können eher als „würzig“ beschrieben werden.
  • der untere Teil der Pflanze zeichnet sich durch einen weniger intensiven Geschmack aus.
Generell braucht es jedoch viel Geduld bis aus einer Tabakpflanze eine Zigarre entstanden ist. Fermentation, Lagerung, Trocknung und Co. nehmen oft mehrere Jahre in Anspruch.

Sind gute Zigarren teuer?

Hierbei handelt es sich um ein Vorurteil, das sich leider immer noch hält. Viele Menschen sind der Meinung, Zigarren seien teuer. Gerade mit Hinblick auf einen langen Herstellungsprozess und die Tatsache, dass die hochwertigen Zigarren von Hand gefertigt werden, wäre es weitaus sinnvoller, hiervon einem „überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis“ zu sprechen.
Selbstverständlich ist der Preis, der für eine Zigarre aufgerufen wird, von unterschiedlichen Faktorenabhängig. Im Durchschnitt kann jedoch mit Kosten von etwa 40 Euro pro Zigarre kalkuliert werden.

Besonders wichtig: der passende Anschnitt

Zigarrenliebhaber wissen, dass der Genuss einer Zigarre zu guter Letzt auch davon abhängig ist, wie diese angeschnitten wurde. Dass hierzu ausschließlich scharfe Gerätschaften, wie zum Beispiel ein Cutter oder eine Zigarrenschere, genutzt werden sollten, versteht sich von selbst. Doch wieviel sollte eigentlich entfernt werden? Als Grundregel gilt: das Deckblatt der Zigarre sollte sich selbstverständlich nicht lösen. Gleichzeitig darf die Zigarre auch nicht krümeln. Ein letztes Detail, das in Bezug auf den optimalen Genuss einer Zigarre nie fehlen sollte: Ruhe und Entspannung. Auf diese Weise fällt es oft schon beim ersten Zug ein wenig leichter, die Faszination, die diese Art von Tabak auf die Menschen ausübt, bis ins Detail zu verstehen und nachvollziehen zu können

Zigarren nach Herkunft: Kuba, Dominikanische Republik, Nicaragua, Honduras

Die Herkunft bestimmt den Grundcharakter einer Zigarre stärker als jede andere Angabe. In unserem Sortiment stammen 234 Zigarren aus Kuba, 169 aus der Dominikanischen Republik, 94 aus Nicaragua und 80 aus Honduras.

  • Kuba – erdig-würzig mit der typischen Süße des Tabaks aus dem Vuelta Abajo in Pinar del Río. Habanos werden ausschließlich aus kubanischem Tabak gefertigt.
  • Dominikanische Republik – meist milder und cremiger, häufig mit Deckblättern aus Ecuador oder dem Connecticut River Valley.
  • Nicaragua – kräftiger, pfeffriger Stil; die Region liefert einige der stärksten Tabake Mittelamerikas.
  • Honduras – zwischen beidem: würzig und erdig, überwiegend im mittleren Stärkebereich.

Beim Deckblatt ist die Herkunft breiter gestreut als beim Einlagetabak: 233 unserer Zigarren tragen ein kubanisches Deckblatt, 99 eines aus Ecuador, 79 aus der Dominikanischen Republik und 27 aus dem Connecticut River Valley.

Format, Ringmaß und Rauchdauer: welche Zigarre zu welcher Gelegenheit passt

Das Format sagt mehr über die Zeit aus als über den Geschmack. Das Ringmaß bezeichnet den Durchmesser in Vierundsechzigstel Zoll – ein Ringmaß 50, bei uns mit 115 Zigarren das häufigste, entspricht knapp 20 mm.

  • Robusto (124 Zigarren) – der Klassiker für 45 bis 60 Minuten.
  • Toro – etwas länger, meist 60 bis 90 Minuten.
  • Corona und Petit Corona – schlanker im Ringmaß, 30 bis 60 Minuten.
  • Churchill – für den langen Abend, 90 Minuten und mehr.
  • Half Corona und ähnlich kurze Formate – für die Pause unter 30 Minuten.

161 Zigarren im Sortiment sind mit 45 bis 60 Minuten Rauchdauer ausgezeichnet, 116 mit 60 bis 90 Minuten, 28 mit 90 Minuten und länger. Wenn Sie nur eine halbe Stunde Zeit haben, greifen Sie zum kürzeren Format, statt eine große Zigarre halb liegen zu lassen – erneut angezündet schmeckt sie bitter.

Stärke und Würze: wie kräftig darf es sein?

359 unserer Zigarren sind als medium eingestuft, 160 als mild und 40 als stark. Für den Einstieg ist das die wichtigste Angabe: Eine milde Zigarre im kleineren Format verzeiht Fehler beim Ziehen, eine kräftige Toro auf nüchternen Magen wird schnell unangenehm.

Neben der Stärke führen wir die Würze als eigenes Merkmal – sie beschreibt die Intensität des Aromas, nicht den Nikotineindruck. Welche Zigarren sich für den Anfang eignen, zeigt unser Ratgeber Zigarren für Einsteiger. Die Unterschiede in der Stärke erklärt der Beitrag Wie unterscheiden sich Zigarren in ihrer Stärke?.

Was Zigarren kosten

Was eine Zigarre kostet, entscheidet sich an drei Punkten: Herkunft, Format und Deckblatt. Kubanische Longfiller liegen wegen der Kontingentierung über vergleichbaren Formaten aus Mittelamerika, große Formate über kleinen, und ein fehlerfreies, gleichmäßig gefärbtes Deckblatt schlägt sich im Preis nieder. Auf ganze Kisten geben wir bis zu 3 % Rabatt, ab 75 € Bestellwert liefern wir versandkostenfrei.

Der Preis folgt vor allem der Konstruktion: 560 unserer Zigarren sind Longfiller, bei denen ganze Blätter von Hand eingerollt werden. Shortfiller aus geschnittenem Tabak sind günstiger, brennen aber schneller und weniger gleichmäßig ab.

Lagern, anschneiden, anzünden

Zigarren brauchen eine konstante Luftfeuchte. Zu trocken werden sie kratzig und brennen heiß, zu feucht ziehen sie schwer und gehen aus. Ein Humidor mit passendem Befeuchter hält den Wert stabil – die richtige Lagerung erklärt der Beitrag Wie sollte man Zigarren richtig lagern?.

Beim Anschneiden gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig – nur die Kappe, nicht in den Deckblattansatz hinein. Ein Cutter arbeitet sauberer als ein Messer. Wo genau der Schnitt sitzt, steht in An welcher Stelle schneidet man eine Zigarre am besten ab?.

Pipe House über Zigarren

Pipe House führt seit 1933 Tabakwaren in der Koblenzer Altstadt, heute in vierter Generation. Für Zigarren ist das Haus La Casa del Habano, das offizielle Fachgeschäftsformat von Habanos S.A., und beschäftigt einen Habanos Specialist. Für Davidoff ist Pipe House Davidoff Depositär.

Neben den Herkunftskategorien gibt es eigene Bereiche für Davidoff, Montecristo, Cohiba, Romeo y Julieta, Partagás und H. Upmann sowie für aromatisierte Zigarren. Kürzere Formate für zwischendurch führen wir unter Zigarillos, das passende Zigarrenzubehör gleich daneben.