An welcher Stelle schneidet man eine Zigarre am besten ab?
Die richtige Schnittstelle liegt bei einem Parejo, also einer zylindrischen Zigarre, zwischen 1,5 und 2 Millimetern in die Kappe, keinesfalls tiefer als bis zur Schulter. Die Schulter ist der Übergang zwischen dem gewölbten Kopf und dem geraden Schaft der Zigarre, an dem das Deckblatt seine Wicklung beginnt. Ein Schnitt unterhalb der Schulter durchtrennt diese Wicklung und führt zum Ausfransen oder Aufrollen des Deckblatts. Optisch lässt sich die Schulter gut erkennen: Sie ist die Stelle, an der die Rundung des Kopfes in den geraden Körper der Zigarre übergeht. Bei figurierten Formen wie Torpedo oder Piramide orientiert sich der Schnitt an der engsten noch gleichmäßig zugfähigen Stelle der Zuspitzung, in der Regel einige Millimeter unterhalb der Spitze. Ein guter Zigarrenschneider mit definiertem Anschlag erleichtert die Einhaltung der richtigen Schnitttiefe erheblich.