Ist es schädlich, Zigarren zu kalt zu lagern?
Kühl zu lagern ist grundsätzlich richtig – zu kalt ist etwas anderes. Das Problem ist selten die Temperatur selbst, sondern was sie mit der Luftfeuchte macht.
Warum Kälte für sich unkritisch ist
Unter 16 Grad passiert wenig Schlimmes: Die Reifung verlangsamt sich, der Tabak entwickelt sich kaum weiter, nimmt aber auch keinen Schaden. Tabakkäfer werden bei Kälte inaktiv – das ist sogar ein Vorteil.
Das eigentliche Problem: Kondensation
Kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf. Wandert eine kalte Zigarre in einen warmen Raum, schlägt sich Feuchtigkeit auf dem Deckblatt nieder. Das gibt Flecken, im schlechten Fall Schimmel. Deshalb ist jeder schnelle Temperaturwechsel kritisch, nicht die Kälte an sich.
Warum der Kühlschrank ausscheidet
Er entzieht der Luft aktiv Feuchtigkeit. Dort trocknen Zigarren aus, und sie nehmen Gerüche an – Tabak ist ein hervorragender Geruchsspeicher. Der Gefrierschrank hat dagegen einen legitimen, eng begrenzten Zweck: Zigarren einfrieren gegen den Tabakkäfer.
Im Winter
Zigarren, die kalt geliefert oder transportiert wurden, gehören nicht sofort in den warmen Humidor. Erst im ungeöffneten Paket auf Raumtemperatur kommen lassen, das dauert einige Stunden. Danach normal einsortieren.
Der praktische Rahmen
16 bis 21 Grad sind der Korridor. Darunter wird nur die Reifung langsamer, darüber steigt das Risiko für Schimmel und Käferbefall deutlich.
Für die Lagerung aus unserem Sortiment
Damit Temperatur und Feuchte stimmen.
- Torino Deluxe Humidor: Tischhumidor für den Einstieg.
- Digitales Hygrometer und Thermometer: zeigt Luftfeuchte und Temperatur an.
Pipe House über die Lagerung
Humidore und Befeuchter stehen unter Zigarrenzubehör, das Sortiment unter Zigarren.