Was ist effektiver: eine Zigarrenschere oder ein Cutter?
Beide trennen die Kappe, aber sie tun es unterschiedlich – und daraus ergibt sich, für wen welches Werkzeug taugt.
Die Guillotine
Zwei Klingen und ein fester Durchlass. Die Zigarre liegt geführt in der Öffnung, beide Klingen schneiden gleichzeitig und gerade, die Tiefe von ein bis zwei Millimetern bestimmt man mit dem Auge. Das macht sie fehlerverzeihend – genau der Grund, warum sie der Standard ist.
Die Zigarrenschere
Zwei gebogene Klingen, die die Zigarre umschließen. Keine feste Führung: Winkel und Tiefe bestimmt allein die Hand. Das ist ihre Stärke und ihre Schwäche zugleich.
Wo die Schere gewinnt
- Große Ringmaße: Wo eine Guillotine an ihre Öffnung stößt, schneidet die Schere weiter.
- Figurierte Formate: Bei Torpedo und Piramide lässt sich die Spitze millimetergenau kappen.
- Individuelle Tiefe: Wer den Zug bewusst steuern will, hat hier die Kontrolle.
Wo die Guillotine gewinnt
Im Alltag, bei Standardformaten und für alle, die selten schneiden. Sie ist kompakt, robust und macht den gleichen Schnitt bei jeder Zigarre – auch nach dem dritten Glas.
Was bei der Schere schiefgeht
Zu tief geschnitten, weil nichts bremst. Oder gesägt statt geschnitten, weil die Klingen zu stumpf sind. Beides endet mit ausgefranstem Deckblatt.
Die ehrliche Empfehlung
Für die meisten: eine gute Doppelklingen-Guillotine. Die Schere lohnt, wenn Sie regelmäßig dicke oder figurierte Formate rauchen – und dann nur eine scharfe, aus Stahl, nicht das dekorative Modell.
Schere und Cutter aus unserem Sortiment
Beide Varianten zum Vergleich.
- Zigarrenschere MTX: präzise Schere für gängige Ringmaße.
- Zigarrenschneider Doppelklinge 25 mm: sauberer, gerader Schnitt.
Pipe House über Schneidewerkzeug
Guillotinen, Scheren, V-Cutter und Bohrer finden Sie unter Zigarrenschneider. Die Bauarten im Überblick: Welcher Cutter passt?