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Warum sind kubanische Zigarren in den USA verboten?

Kubanische Zigarren sind in den USA verboten, weil sie unter das amerikanische Handelsembargo gegen Kuba fallen. Das Embargo geht auf die frühen 1960er-Jahre zurück und untersagt die Einfuhr kubanischer Erzeugnisse in die Vereinigten Staaten, Zigarren eingeschlossen. Es handelt sich also nicht um ein Produktverbot aus gesundheitlichen oder qualitativen Gründen, sondern um eine außenhandelsrechtliche Regelung.

Die kurze Lockerung und ihr Ende

Ab 2015 wurde die Regelung im Zuge der Annäherung zwischen Washington und Havanna schrittweise gelockert. US-Reisende durften kubanische Zigarren zunächst in begrenzter Menge, später ohne Wertgrenze für den Eigenbedarf mitbringen. Im September 2020 wurden diese Ausnahmen wieder zurückgenommen. Seither gilt erneut die vollständige Einfuhrsperre, auch für den privaten Eigenbedarf und auch für Zigarren, die in einem Drittland gekauft wurden.

Was das für Reisende praktisch bedeutet

Wer als US-Reisender kubanische Zigarren im Gepäck hat, riskiert deren Beschlagnahme beim Zoll, unabhängig davon, wo sie erworben wurden. Auch der Online-Kauf aus den USA heraus ist untersagt. Für Reisende aus Deutschland gilt das nur bei der Einreise in die USA. Die Rückreise nach Deutschland ist davon nicht berührt.

Der Nebeneffekt: Fälschungen

Ein Markt, der offiziell nicht bedient werden darf, zieht Fälschungen an. Ein erheblicher Teil dessen, was in Urlaubsregionen als kubanische Zigarre verkauft wird, ist keine. Verlässliche Merkmale sind das Herkunftssiegel der kubanischen Zigarrenindustrie, eine saubere, gleichmäßige Deckblattverarbeitung und ein Kaufbeleg aus autorisiertem Handel. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft bei einem offiziellen Händler, mehr dazu unter Wo kann man die besten Zigarren kaufen?

In Europa ist die Lage eine andere

In Deutschland und der EU gibt es kein solches Embargo. Kubanische Zigarren sind hier regulär im Fachhandel erhältlich. Bei Pipe House finden Sie sie in der Kategorie kubanische Zigarren, darunter Cohiba, Montecristo, Partagás und Romeo y Julieta.

Sind kubanische Zigarren in Deutschland erlaubt?

Ja. Der Eindruck der „verbotenen Zigarre“ stammt allein aus dem US-Embargo, das durch Filme und Medien weltweit bekannt wurde. In Deutschland sind kubanische Zigarren normale Tabakwaren: Sie unterliegen der Tabaksteuer, tragen die vorgeschriebenen Warnhinweise und werden nur an Erwachsene abgegeben.

Einfuhr aus dem Urlaub

Wer aus einem Nicht-EU-Land nach Deutschland einreist, darf abgabenfrei entweder 50 Zigarren oder 100 Zigarillos mitbringen, ab 17 Jahren, wahlweise und nicht zusätzlich. Wer mehr einführt, meldet es an und versteuert es. Innerhalb der EU gelten großzügigere Regeln für den Eigenbedarf.

Kubanische Zigarren aus unserem Sortiment

Als La Casa del Habano beziehen wir kubanische Zigarren ausschließlich über den offiziellen Vertrieb.

Kurz zusammengefasst

  • Der Grund ist das US-Handelsembargo gegen Kuba, kein Produktverbot.
  • Die Lockerung ab 2015 wurde 2020 wieder zurückgenommen.
  • Das Verbot gilt auch für Zigarren, die außerhalb der USA gekauft wurden.
  • In Deutschland und der EU sind kubanische Zigarren legal und regulär erhältlich.
  • Aus Nicht-EU-Ländern sind 50 Zigarren abgabenfrei, ab 17 Jahren.

Pipe House über kubanische Zigarren

Als La Casa del Habano in Koblenz führen wir kubanische Zigarren aus offiziellem Vertrieb. Die Auswahl steht unter kubanische Zigarren.

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