Was ist zu tun, wenn Zigarren zu feucht gelagert wurden?
Zu feucht ist unangenehmer als zu trocken – und es kann teurer werden, weil am Ende Schimmel steht. Erkennen lässt es sich beim ersten Zug.
Die Anzeichen
- Schwerer Zug: Man muss ziehen statt saugen, es kommt trotzdem wenig Rauch.
- Ungleichmäßiger Abbrand: Die Brandlinie läuft schief, die Zigarre geht immer wieder aus.
- Zischen und Blasen: Am Fuß tritt Feuchtigkeit aus, der Rauch schmeckt dumpf.
- Weiche Stellen: Die Zigarre gibt beim Drücken zu weit nach und federt nicht zurück.
Der Rückweg
Genauso langsam wie beim Rückbefeuchten, nur in die andere Richtung. Den Befeuchter aus dem Humidor nehmen oder auf einen niedrigeren Wert wechseln und die Zigarren dort ein bis zwei Wochen abgeben lassen. Wer schneller will, legt sie für einige Stunden am Tag in einen offenen Karton bei Zimmerluft – aber nur stundenweise, nicht über Nacht.
Was Sie nicht tun
Auf die Heizung legen, föhnen oder in den Backofen. Der Feuchtigkeitssprung lässt das Deckblatt platzen, und die Aromen sind hinüber.
Die Ursache abstellen
Meist ist der Befeuchter überfüllt oder das Hygrometer falsch. Ein unkalibriertes Analoghygrometer zeigt gern fünf bis zehn Prozentpunkte daneben – die Salzprobe schafft Klarheit.
Wenn schon Schimmel da ist
Dann ist es kein Feuchtigkeitsproblem mehr. Wie man ihn von harmlosem Plume unterscheidet, steht unter Schimmel oder Plume?
Zur Kontrolle aus unserem Sortiment
Damit es nicht wieder passiert.
- Digitales Hygrometer und Thermometer: zeigt Luftfeuchte und Temperatur an.
- Humidorbefeuchter 69 %: Zwei-Wege-Befeuchtung, hält die Feuchte konstant.
Pipe House über die Lagerung
Befeuchter und Hygrometer finden Sie unter Zigarrenzubehör.