Welche Technik empfiehlt sich beim Rauchen von Zigarren?
Die Technik entscheidet mehr über den Geschmack als die Marke. Vier Punkte reichen, und der wichtigste heißt Tempo.
Der Zug
Ruhig und gleichmäßig ziehen, nicht saugen. Der Rauch bleibt im Mundraum, wird kurz gehalten und wieder ausgeatmet – inhaliert wird nicht. Bei großen Formaten sind zwei bis drei kurze Züge hintereinander normal, um genug Volumen in den Mund zu bekommen.
Das Tempo
Rund eine Minute zwischen den Zügen. Häufiger heißt heißer, und heißer heißt scharf und bitter – ein Effekt, der sich nicht rückgängig machen lässt. Wenn der Fuß sichtbar glüht statt sanft zu brennen, eine Runde aussetzen.
Die Asche
Stehen lassen, nicht abklopfen. Die Asche isoliert die Glut, hält die Verbrennungstemperatur unten und schützt vor zu viel Sauerstoff. Sie fällt von allein, wenn es so weit ist – dann den Aschenbecher darunterhalten, nicht darauf schlagen.
Wenn sie ausgeht
Kurz danach lässt sich problemlos wieder anzünden: kalte Asche abklopfen, den Fuß freibrennen, neu anrösten. Nach längerer Pause setzen sich Rückstände ab, die die zweite Hälfte deutlich verschlechtern.
Wie weit man raucht
Bis es zu heiß wird – das ist meist im letzten Drittel, oft bei zwei bis drei Zentimetern. Es gibt keine Regel, nur den Punkt, an dem der Rauch bitter wird. Dann ablegen und ausgehen lassen, nicht ausdrücken.
Vor dem ersten Zug
Sauber anschneiden und gleichmäßig anrösten – dazu Zigarre korrekt anschneiden.
Das Werkzeug aus unserem Sortiment
Für Anschnitt, Anzünden und Ablage.
- Zigarrenschneider Doppelklinge 25 mm: sauberer, gerader Schnitt.
- Zigarrenfeuerzeug 3er Jet: drei Flammen für große Ringmaße.
- Zigarrenaschenbecher Keramik: breite Ablage für die Zigarre.
Pipe House über die Rauchtechnik
Milde Formate zum Üben stehen unter dominikanische Zigarren, Zubehör unter Zigarrenzubehör.