Grappa

Grappa bei Pipe House

der Pietro Dal Cero Grappa Amarone. Er wird aus dem Trester der Amarone-Traube gebrannt – jener Trauben, die für den Amarone della Valpolicella zunächst getrocknet werden, bevor sie in die Kelter kommen.

Was Grappa von anderen Bränden unterscheidet

Grappa ist kein Weinbrand. Destilliert wird nicht der Wein, sondern der Trester – also Schalen, Kerne und Stiele, die nach dem Pressen übrig bleiben. Daraus ergeben sich die Eigenheiten:

  • Mehr Struktur, weniger Frucht als bei einem Obstbrand: Gerbstoffe aus den Schalen geben Grappa seinen typischen, leicht herben Charakter.
  • Die Rebsorte prägt. Ein Amarone-Trester bringt die Konzentration der getrockneten Trauben mit – kräftiger und dunkler im Ton als ein Grappa aus hellen Sorten.
  • Junger oder gereifter Grappa: klare Abfüllungen kommen direkt aus der Brennerei, gelagerte nehmen im Holzfass Farbe und Vanillenoten an.

Grappa und Zigarre

Die herbe Note macht Grappa zu einem Kontrastpartner statt zu einem Begleiter, der sich anschmiegt. Das funktioniert gut nach dem Essen und zu mittelkräftigen Zigarren; bei sehr milden Formaten übertönt er schnell. Wer eine weichere Kombination sucht, greift eher zu Cognac oder Rum.

  • Temperatur: leicht gekühlt bei 12 bis 16 °C servieren.
  • Glas: ein schlankes Stielglas, kein Schwenker.
  • Menge: zwei Zentiliter genügen.

Pipe House über Grappa

Eine Flasche ist keine Auswahl – sie ist eine Empfehlung. Wir führen diesen Grappa, weil er zu unseren italienischen Positionen im Weinregal passt und weil er nach einem schweren Essen besser funktioniert als fast alles andere im Sortiment. Wer eine breite Grappa-Auswahl sucht, ist bei einem Spirituosenhändler besser aufgehoben. Das übrige Angebot steht unter Spirituosen, dazu Obstbrände, Whisky und Weine.

Cà dei Frati

Pietro Dal Cero Grappa Amarone

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39,50 €

1 l = 79,00 €