Sollte man Zigarren eher rauchen oder paffen?
Die Frage klingt nach Haarspalterei, trifft aber den Kern der Zigarrentechnik. Kurz: Bei der Zigarre wird gepafft, nicht inhaliert – und das ist keine Anfängerlösung, sondern die korrekte Methode.
Was „paffen” bedeutet
Rauch in den Mundraum ziehen, dort kurz halten, wahrnehmen, ausatmen. Der Rauch geht nicht in die Lunge. Genau so wird eine Zigarre geraucht – und ebenso ein Zigarillo oder eine Pfeife.
Warum nicht inhaliert wird
Zigarrentabak ist fermentiert und dadurch alkalisch. Das Nikotin wird über die Mundschleimhaut aufgenommen, dafür braucht es die Lunge nicht. Inhalierter Zigarrenrauch ist zudem deutlich dichter als Zigarettenrauch und löst bei den meisten sofort Husten aus. Und: Die Aromen sitzen auf Zunge und Gaumen, nicht in der Lunge – wer inhaliert, schmeckt weniger, nicht mehr.
Wie oft gezogen wird
Etwa alle 45 bis 60 Sekunden ein Zug. Häufiger heißt heißer, und heißer heißt bitter. Wer merkt, dass die Zigarre am Fuß glüht statt sanft zu brennen, setzt einen Zug aus.
Der Zug selbst
Ruhig und gleichmäßig ziehen, nicht saugen. Zwei bis drei kurze Züge hintereinander sind bei einer großen Vitola normal, um genug Rauchvolumen in den Mund zu bekommen.
Ein ehrlicher Hinweis
Nicht zu inhalieren macht das Rauchen nicht unbedenklich – Nikotin und Schadstoffe werden auch über die Mundschleimhaut aufgenommen. Es ist die richtige Technik, keine Entwarnung.
Pipe House über die Rauchtechnik
Passende Formate für den Einstieg finden Sie unter dominikanische Zigarren, das ganze Sortiment unter Zigarren.